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Above The Fold

Above the Fold bezeichnet den sichtbaren Bereich einer Webseite, den Nutzer sehen, ohne scrollen zu müssen. Der Begriff stammt aus der Printmedien-Branche

Above the Fold bezeichnet den sichtbaren Bereich einer Webseite, den Nutzer sehen, ohne scrollen zu müssen. Der Begriff stammt aus der Printmedien-Branche und beschreibt jenen Bereich einer Zeitung, der über dem Falz sichtbar ist. Im Webkontext bedeutet es: der Bildschirmbereich, der beim Seitenaufruf ohne Scrolling zu sehen ist – also etwa die oberen 600-800 Pixel je nach Displaygröße. Dieser Bereich ist deshalb so wichtig, weil sich hier die meisten Nutzersignale konzentrieren und Google diesen Bereich bei der Bewertung der Nutzerfreundlichkeit stärker gewichtet.

Die Mechanik dahinter ist einfach: Nutzer entscheiden in der Regel in den ersten Sekunden, ob sie auf einer Seite bleiben oder zurück zu den Suchergebnissen gehen. Wenn die wichtigsten Inhalte, ein starker Hook oder ein überzeugender Call-to-Action nicht unmittelbar sichtbar sind, verlassen Nutzer die Seite schnell wieder. Das führt zu höheren Bounce-Raten, was Google als Qualitätssignal negativ interpretiert. Darum sollte Above-the-Fold auch technisch optimiert werden – schnell laden, keine aufdringlichen Popups, gute Lesbarkeit.

In der Praxis heißt das: Die wichtigsten Informationen – Headline, Value Proposition, erste CTA – gehören oben hin. Große, blockierende Popups, die Nutzer erst schließen müssen, sind zwar möglich, verschlechtern aber die Nutzerfreundlichkeit messbar. Bilder und visuelle Elemente sollten optimiert sein (nicht zu große Dateien). Ein starker visueller Eindruck und klare Nutzerleitlinien Above the Fold erhöhen die Verweildauer und reduzieren die Bounce Rate – was wiederum das Ranking positiv beeinflusst.

Christian Synoradzki

Über den Autor

Christian Synoradzki

SEO-Freelancer

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.

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