Error Page (Fehlerseite)
Error Page (Fehlerseite) ist die Seite, die angezeigt wird, wenn ein Nutzer oder ein Bot eine nicht erreichbare URL aufruft. Die häufigsten
Error Page (Fehlerseite) ist die Seite, die angezeigt wird, wenn ein Nutzer oder ein Bot eine nicht erreichbare URL aufruft. Die häufigsten HTTP-Statuscodes sind: 404 (Seite nicht gefunden), 410 (Seite dauerhaft gelöscht), 500 (Interner Serverfehler) und 503 (Service nicht verfügbar). Eine gute Fehlerseite erklärt dem Nutzer, warum etwas schiefgelaufen ist, und bietet Orientierungshilfen oder Links zu anderen Seiten. Eine schlecht gestaltete Fehlerseite wird zum Ranking-Bremser, da sie Crawl Budget verschwendet.
Technisch betrachtet können Fehlerseiten das Crawl Budget stark belassen, wenn Google immer wieder auf neue 404- oder 500-Fehler trifft. Eine hohe Fehlerseiten-Rate signalisiert technische Probleme. Google empfiehlt, permanent gelöschte Seiten mit 410-Status zu kennzeichnen (statt 404), damit Google diese schneller aus dem Index entfernt. Fehlerhafte URLs (etwa mit kaputten Parametern) sollten mit Redirects geklärt werden – wenn das nicht möglich ist, dann mit robots.txt blockiert.
In der Praxis sollten Website-Betreiber regelmäßig die Search Console überwachen und die Liste der Crawl-Fehler checken. Eine benutzerdefinierte 404-Seite mit Navigation, Suche und internen Links hilft Nutzern, die Seite richtig zu navigieren. Auch für 500-Fehler sollte eine Fallback-Seite vorhanden sein. Wichtiger ist aber, Fehlerseiten von vornherein zu vermeiden: Durch saubere interne Verlinkung, regelmäßige Link-Audits (mit Tools wie Screaming Frog) und das Monitoring von Crawl-Fehlern in der Search Console.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.
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