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Gclid

GCLID steht für Google Click Identifier und ist ein eindeutiger Parameter, den Google automatisch zu URLs in Google Ads-Anzeigen hinzufügt. Jedes Mal,

GCLID steht für Google Click Identifier und ist ein eindeutiger Parameter, den Google automatisch zu URLs in Google Ads-Anzeigen hinzufügt. Jedes Mal, wenn ein Nutzer auf eine Google Ads-Anzeige klickt, wird ein GCLID-Parameter an die Landing Page angehängt (z.B. www.example.com/?gclid=ABC123…). Dieser GCLID ermöglicht es Google und Website-Betreibern, den Klick auf die Anzeige mit einer nachfolgenden Aktion auf der Website (Conversion) zu verbinden. Für Google Ads Attribution und Conversion Tracking ist GCLID zentral – ohne GCLID kann Google nicht wissen, welche Conversions von welchen Ads-Klicks stammen.

Die technische Funktionsweise ist automatisch: Google Ads generiert einen eindeutigen GCLID für jeden Klick, und wenn der Nutzer auf die Landing Page gelangt und die URL im Browser eingegeben wird, wird der GCLID mitgesendet. Wenn ein Conversion-Tracking-Pixel (z.B. Google Ads Conversion Tracking oder Google Tag Manager) auf der Conversion-Seite feuer, erfasst dieser den GCLID und sendet ihn zusammen mit der Conversion-Information an Google. Google verbindet dann die Daten und zeigt dem Werbetreibenden, dass dieser Klick zu einer Conversion führte. Das Enhanced Conversions-Feature nutzt GCLID auch, um Offline-Conversions oder Datenbank-Conversions mit Ads-Klicks zu verbinden.

In der Praxis sollten Website-Betreiber sicherstellen, dass ihre Landing Pages und Conversion-Tracking-Implementierung den GCLID korrekt weitergeben. Wenn Session-IDs oder andere Parameter die URL verändern, könnte der GCLID verloren gehen. Der GCLID bleibt nur für einen Tag gültig – danach wird die Verbindung zwischen Klick und Conversion schwächer. Analytics-Programme sollten GCLID auslesen können, um Daten zwischen Google Ads und anderen Systemen zu verbinden. Für Multi-Touch-Attribution ist es wichtig zu verstehen, dass GCLID nur die letzte Klick-Information erfasst – eine Nutzer, der zuerst organisch kommt und dann über Ads konvertiert, wird als Ads-Conversion gezählt.

Christian Synoradzki

Über den Autor

Christian Synoradzki

SEO-Freelancer

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.

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