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HTTP-Statuscode

HTTP-Statuscodes sind dreistellige Nummern, die ein Server als Antwort auf eine URL-Anfrage zurückgibt. Sie teilen mit, ob die Anfrage erfolgreich war

HTTP-Statuscodes sind dreistellige Nummern, die ein Server als Antwort auf eine URL-Anfrage zurückgibt. Sie teilen mit, ob die Anfrage erfolgreich war oder welcher Fehler auftrat. Die wichtigsten Codes für SEO sind: 200 (OK, Seite gefunden), 301 (Permanente Weiterleitung), 302 (Temporäre Weiterleitung), 404 (Seite nicht gefunden), 410 (Seite gelöscht), 500 (Serverfehler), 503 (Service nicht verfügbar). Google nutzt HTTP-Statuscodes zur Entscheidung, ob und wie eine Seite indexiert wird.

Technisch sind HTTP-Statuscodes essenziell für Crawl-Entscheidungen: Ein 200er-Code bedeutet für Googlebot „diese Seite ist live und indexierbar”. Ein 404 signalisiert „diese Seite existiert nicht”. Ein 301er bedeutet „diese URL wurde dauerhaft verschoben” – Google lernt dann, die neue URL zu indexieren statt der alten. Ein 503er Code teilt mit, dass der Server temporär nicht verfügbar ist – Google wartet und crawlt später erneut. Falsche Statuscodes (z.B. eine gelöschte Seite mit 200er Code) verwirren Google und können Rankings beschädigen.

Für die SEO-Optimierung: Überprüfe regelmäßig die HTTP-Statuscodes deiner Seiten via Google Search Console oder Tools wie Screaming Frog. Behebe 404-Fehler durch korrekte 301-Weiterleitungen oder durch Neuerstellung des Inhalts. Nutze 301er für permanente URL-Änderungen und 302er nur für temporäre Umleitung. Vermeide 5xx-Fehler durch regelmäßige Server-Wartung und Monitoring. Ein sauberer Statuscode-Haushalt ist wichtig für Crawl-Effizienz und Indexierungsqualität.

Christian Synoradzki

Über den Autor

Christian Synoradzki

SEO-Freelancer

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.

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