Pagespeed
Pagespeed bezeichnet die Ladegeschwindigkeit einer Webseite – also wie schnell alle sichtbaren Inhalte und Funktionalitäten für den Nutzer verfügbar sind.
Pagespeed bezeichnet die Ladegeschwindigkeit einer Webseite – also wie schnell alle sichtbaren Inhalte und Funktionalitäten für den Nutzer verfügbar sind. Google hat die Seitengeschwindigkeit 2010 zum offiziellen Ranking-Faktor erklärt und die Bedeutung 2018 mit den Core Web Vitals noch weiter unterstrichen. Schnelle Seiten rankten schon immer besser, doch heute ist die Ladezeit nicht mehr nur ein Ranking-Signal, sondern auch ein zentraler Bestandteil der Nutzererfahrung – langsame Seiten verlieren Besucher.
Technisch wird Pagespeed anhand mehrerer Metriken gemessen: das First Contentful Paint (FCP) misst, wann der erste Inhalt sichtbar wird, das Largest Contentful Paint (LCP) zeigt, wenn das größte Element geladen ist, und die Time to First Byte (TTFB) misst die Verzögerung bis zur ersten Serverantwort. Diese Werte hängen von Server-Performance, Bildoptimierung, JavaScript-Komplexität und dem Hosting ab. Ein schneller Server, komprimierte Bilder und minifiziertes CSS und JavaScript sind die Grundlagen.
In der Praxis lassen sich Pagespeed-Probleme mit kostenlosen Tools wie Google PageSpeed Insights oder Lighthouse schnell erkennen. Einfache Maßnahmen sind: Bilder verkleinern und in modernen Formaten wie WebP speichern, JavaScript und CSS minifizieren, ein CDN nutzen und Lazy Loading für Bilder einbauen. Für E-Commerce hat sich gezeigt, dass jede Sekunde Ladezeit etwa 7 % der Conversions kostet – Pagespeed-Optimierung ist also nicht nur für SEO, sondern auch für den Umsatz relevant.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.
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