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PPC

PPC steht für Pay-Per-Click und ist das Abrechnungsmodell bei bezahlten Suchmaschinenanzeigen – man bezahlt für jeden Klick auf die Anzeige, nicht für

PPC steht für Pay-Per-Click und ist das Abrechnungsmodell bei bezahlten Suchmaschinenanzeigen – man bezahlt für jeden Klick auf die Anzeige, nicht für Impressionen. Google Ads arbeitet nach diesem Modell, ebenso wie Bing Ads und andere Suchmaschinen-Werbenetzwerke. PPC ermöglicht direkte Ergebnisse: Eine Kampagne ist schnell online und generiert sofort Traffic. Das macht PPC zur Ergänzung zu organischer SEO, die Zeit braucht und längerfristig angelegt ist.

Technisch funktioniert PPC über eine Auktion in Echtzeit: Bei jeder Suchanfrage entscheidet ein Algorithmus innerhalb von Millisekunden, welche Anzeigen gezeigt werden und in welcher Reihenfolge. Die Position wird durch den Ad Rank berechnet – ein Wert aus Gebot (maximaler CPC) multipliziert mit dem Quality Score (Qualitätsbewertung). Ein Advertiser mit niedrigerem Gebot, aber höherem Quality Score kann besser ranken als ein Konkurrenzbot mit höherem Gebot aber schlechterem Score. Das fördert Advertiser, die relevante Anzeigen und Landing Pages erstellen.

In der Praxis ist PPC ideal zur Schnellvalidierung von Keywords und zur sofortigen Verkehrsgenerierung. Kampagnen können täglich justiert werden basierend auf Daten – im Gegensatz zu SEO, wo Änderungen Wochen dauern. Mit Good Keywords, Anzeigentext und Landing Pages kombiniert, generiert PPC hohe ROI. Allerdings kostet es konstant Geld – stoppt man die Kampagne, stoppt sofort der Traffic. Viele Online-Marketer nutzen PPC zur schnellen Lead-Generierung, während sie an langfristiger SEO arbeiten.

Christian Synoradzki

Über den Autor

Christian Synoradzki

SEO-Freelancer

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.

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