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Wysiwyg-Editor

WYSIWYG-Editor steht für „What You See Is What You Get" und bezeichnet visuelle, nutzerfreundliche Seitenbearbeitungsprogramme, die es Nutzern erlauben,

WYSIWYG-Editor steht für „What You See Is What You Get” und bezeichnet visuelle, nutzerfreundliche Seitenbearbeitungsprogramme, die es Nutzern erlauben, Inhalte visuell zu bearbeiten, ohne HTML-Code schreiben zu müssen. WordPress, TYPO3 und viele andere CMS-Systeme nutzen solche Editoren. Sie machen Content-Erstellung einfacher, können aber ungewollt zu SEO-Problemen führen, wenn sie schlecht konfiguriert sind.

Das Problem entsteht, wenn WYSIWYG-Editoren unkontrolliert HTML produzieren oder wenn Editoren zu viele Formatierungsoptionen bieten. Ein Redakteur könnte etwa mehrere H1-Tags auf einer Seite setzen (schlecht für SEO), automatisch Bilder ohne Alt-Attribute hochladen oder Layout-Elemente nutzen, die sich auf mobile Geräte schlecht auswirken. Gut konfigurierte Editoren hingegen erzwingen Best Practices: Sie limitieren die Überschriften-Hierachie, fordern Alt-Texte für Bilder und produzieren sauberes, valides HTML.

In der Praxis sollten WYSIWYG-Editoren mit klaren Richtlinien und Beschränkungen eingestellt werden. Definieren Sie, wie viele H1- und H2-Tags pro Seite erlaubt sind. Nutzen Sie Plugin-Optionen, um unnötige Formatierungsbuttons auszublenden. Schulen Sie Redakteure darin, Alt-Texte zu setzen und Links sinnvoll zu nutzen. Ein gut konfigurierter Editor spart Korrekturarbeiten und verhindert, dass Nutzer unbeabsichtigt SEO-Fehler begehen.

Christian Synoradzki

Über den Autor

Christian Synoradzki

SEO-Freelancer

Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.

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