Zero-Party Data
Zero-Party Data sind Daten, die Nutzer freiwillig und explizit mit einem Unternehmen teilen – etwa durch Umfragen, Präferenzen-Center, Quizze oder
Zero-Party Data sind Daten, die Nutzer freiwillig und explizit mit einem Unternehmen teilen – etwa durch Umfragen, Präferenzen-Center, Quizze oder bewusste Eingaben auf einer Website. Im Gegensatz zu First-Party Data (die Sie durch Tracking sammeln) werden Zero-Party Data vom Nutzer selbst bereitgestellt und gelten daher als besonders wertvoll und vertrauenswürdig. In der Zeit nach dem Cookie-Aus werden Zero-Party Data immer wichtiger für Marketing und Personalisierung, weil die Daten nicht auf Browser-Tracking angewiesen sind.
Technisch funktioniert Zero-Party Data durch explizite Nutzereingaben: Ein Quiz „Welcher Hauttyp sind Sie?” sammelt Zero-Party Data, genauso wie ein Formular „Was interessiert Sie?” oder eine Umfrage zur Zufriedenheit. Diese Daten landen direkt in Ihrem CRM oder Datenwarehouse – nicht in Cookies, nicht in Tracking-Pixeln. Da der Nutzer sie bewusst teilt, sind sie DSGVO-konform und brauchen keine großen Consent-Banner. Google und Apple bevorzugen sogar Zero-Party Data, weil sie datenschutzfreundlicher sind als Tracking.
In der Praxis sollten Websites Zero-Party Data aktiv sammeln: Platzieren Sie Präferenz-Center, bieten Sie Quizze an (die spielerisch Daten sammeln), und fragen Sie nach Interessen während Anmeldungen. Ein E-Commerce-Shop könnte fragen „Welche Größe trägst du normalerweise?” oder „Welche Marken magst du?”. Diese Daten ermöglichen bessere Personalisierung und höhere Conversions, ohne dass Datenschützer protestieren. Besonders bei Newsletter-Anmeldungen sollten Sie über Zero-Party Data nachdenken – die Nutzer bekommen relevantere Inhalte, Sie bekommen bessere Daten.
Über den Autor
Christian SynoradzkiSEO-Freelancer
Mehr als 20 Jahre Erfahrung im digitalen Marketing. Fairer Stundensatz, keine Vertragsbindung, direkter Ansprechpartner.
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