Account-Level Placement Exclusions

Von Christian Synoradzki · Aktualisiert am

Account-Level Placement Exclusions schließen bestimmte Websites und Apps aus allen Kampagnen eines Google-Ads-Kontos aus.

Was sind Account-Level Placement Exclusions?

Ohne gezielte Ausschlüsse landet Ihr Werbebudget häufig auf Spiele-Apps für Kinder oder Made-for-Ads-Websites, die nur versehentliche Klicks erzeugen. Gerade bei Performance Max Kampagnen fehlt die kampagnenspezifische Platzierungskontrolle — kontoweite Ausschlüsse sind daher das wichtigste Werkzeug, um Streuverluste zu minimieren. Google erlaubt bis zu 65.000 Ausschlüsse pro Konto, was eine systematische Bereinigung über Monate hinweg ermöglicht.

Account-Level Placement Exclusions ermöglichen es Ihnen, bestimmte Websites, Apps und YouTube-Kanäle aus allen Display- und Video-Platzierungen Ihres gesamten Google-Ads-Kontos auszuschließen. Im Gegensatz zu kampagnenspezifischen Ausschlüssen gelten diese Regeln kontoübergreifend und betreffen auch Performance Max Kampagnen, die sonst keine Platzierungskontrolle bieten.

Diese Funktion ist besonders wertvoll für PMax, da Sie dort normalerweise nicht steuern können, auf welchen Websites und in welchen Apps Ihre Anzeigen erscheinen. Über Account-Level Exclusions können Sie zumindest die schlimmsten Platzierungen blockieren: Websites mit zweifelhaftem Content, Apps, die nur versehentliche Klicks generieren, oder YouTube-Kanäle, die nicht zu Ihrer Marke passen.

Für die Praxis empfiehlt sich ein systematischer Ansatz: Analysieren Sie regelmäßig den Platzierungsbericht im Channel-Level Reporting und identifizieren Sie Platzierungen mit hohen Kosten und niedrigen Conversions. Pflegen Sie eine kontinuierlich wachsende Ausschlussliste. Beginnen Sie mit bekannten Low-Quality-Platzierungen wie Spiele-Apps für Kinder, Made-for-Ads-Websites und irrelevanten YouTube-Kanälen. Google erlaubt bis zu 65.000 Platzierungsausschlüsse pro Konto, was genügend Spielraum für eine umfassende Bereinigung bietet.

Siehe auch: Brand Exclusions (PMax), Channel-Level Reporting (PMax), Feed-Based vs. Asset-Based (PMax)

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